Informationen über Hochzeitsbräuche

Braüche zur HochzeitWissenswertes über die Hochzeit 
und Ihre Bräuche.

Bei einer Heirat gibt es verschiedene Bräuche,
die auch von vielen Brautpaaren gerne aufrechterhalten werden.
Einige Hochzeitsbräuche haben eine lange Geschichte und sollen so das Hochzeitspaar für die Ehe stärken.
Andere Traditionen bereiten, vor allen, den Gästen Freude.

Das Wort „Hochzeit“

Taucht erstmals in der Sprache des Mittelalters auf.
Damit waren damals alle hohen christlichen Feste, und vor allem die vier Hauptfeste der Gläubigen gemeint, Ostern, Pfingsten, Allerheiligen und Weihnachten.
Im 16. Jahrhundert, wurde das Wort Heirat meist für den Zusammenschluss zweier Haushalte verwendet.
Die Jahrhunderte sind ins Land gegangen aber der Wortsinn hat sich nicht fundamental geändert sondern es bedeutet immer noch die Liebe zweier Menschen für einander.

Brautkleider

Erst seit dem Ende des 17. Jahrhunderts gibt es Brautkleider in Weiß die Farbe die auch, Heute noch, als Symbol der Unschuld und der besonderen Reinheit gelten.
Alle anderen Hochzeitkleider vor dem 17. Jahrhundert waren, heute fast schon wieder Trendfarbe, schwarz.
Der Bräutigam sollte das Brautkleid auch nicht vor der Hochzeit sehen.
Dabei handelt sich um denn Aberglauben, der besagt, dass ein Dämonen in Anwesenheit des Mannes böse Blicke auf die Braut werfen könnten

Brautjungfern

Die Kleider der Brautjungfern sollen dem der Braut möglichst ähnlich sehen.
Denn dann wissen die Dämonen nämlich nicht mehr, welche von den vielen Frauen die Braut ist und können kein Unheil stiften.

Brautführer / Bräutigam

bei den Brautführer / Bräutigam ist es auch so den auch da wissen die die Dämonen dann nämlich nicht welcher der Herren nun der Bräutigam ist wenn alle Ähnliche Kleidung tragen.

Junggesellenabschied

In seiner ursprünglichen Form war es eine ernste Angelegenheit und kam aus England.
Der Vater der Braut organisiert diesen Abschied und der zukünftige musste ihm Rede und Antwort stehen.
Heute ist es eher eine Lustige Sache.

Junggesellinnenabschied

Es gibt noch keine Tradition für die Damen den der Junggesellinnenabschied hat sich erst in letzten Jahren, durch die Emanzipation, zu dem entwickelt was den Abschied Heute ausmacht.

Hochzeitslader

Früher gab es den sogenannten Hochzeitslader der, mit dem Bräutigam zusammen, ins Elternhaus seiner Zukünftigen kam um mit den alten und überlieferten Sprüchen um die Hand der Braut anzuhalten.
Als Zusage galt, wenn beide bewirtet worden sind.
Die Annahme des Antrages wurde mit einem Handschlag sowie ein Geldstück besiegelt.
Außerdem war es die Aufgabe des Hochzeitsladers, bei denen vom Brautpaar eingeladenen Gästen persönlich vorbeizugehen und sie mit einem kurzen Lied zu der Hochzeit einzuladen.
Gibt es eigentlich nur noch im Ländlichen Bereich.

Blumenkinder / Blüten streuen

Das Blüten streuen geht auf einen alten heidnischen Brauch zurück.
Der Duft der Blüten soll Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem frischvermählten Paar reichlich Nachwuchs bescheren.

Reis streuen

Reis streuen gehört zu den bekanntesten Bräuchen, die bis heute immer wieder auf Hochzeiten zur Anwendung kommt.
Hierbei stellt sich die Hochzeitsgesellschaft vor dem Standesamt oder der Kirche im Spalier zu beiden Seiten auf und beim durchlaufen des Brautpaar durch das Spalier, wird es mit einem Regen aus Reis überschüttet.
Der Reis steht für Glück und vor allem Fruchtbarkeit, sprich viele Kinder.
Mittlerweile werden aber auch Alternativen benutzt.
Rosenblätter, Konfetti, ganz kleinen Bonbons, Seifenblasen.

Neu, Alt, Blau, Geliehen

Sein Ursprung liegt wohl in England.
Die Bedeutung hinter den Begriffen.
Das Neue-symbolisiert den Anfang eines neuen Lebensabschnittes.
Das Alte-steht für das Leben vor der Ehe.
Das Blaue-ist ein Zeichen für die Treue.
Das Geliehene-steht für Freundschaft und soll Glück in der Ehe bringen.
zusätzlich auch noch
Ein Glückspfennig / Cent im Schuh ist ein Zeichen des Wohlstands.

Brautschleier

Eine Bedeutung für den Schleier war, dass sich damit böse Dämonen von der Braut ferngehalten ließen.
Eine andere Bedeutung war, dass mit dem Schleier die Trennung zur Familie symbolisiert wird.
Auch sollte der Schleier die Abschiedstränen der Braut verschleiern.
Nach wie vor ist der weiße Brautschleier als Symbol der Frau zu sehen, die damit kennzeichnet, dass sie in den Ehestand eingetreten ist.

Schleier

Der Tanz mit dem Schleier gehört zu den ältesten und beliebtesten Bräuchen, die auch heute noch auf Hochzeiten gelebt werden.
Dieser Tanz soll aus der altgermanischen Zeiten stammen und findet immer um Mitternacht statt.
Die Bedeutung.
Mitternacht ist der Zeitpunkt, an dem aus der Braut eine Ehefrau wird und deshalb muss Sie nun ihren Schleier ablegen.
Dabei gibt es auch unterschiedliche Varianten.
Eine Variante des altgermanischen Brauches ist es, dass die auf der Feier anwesenden unverheirateten Frauen der Braut den Schleier wegnehmen / entwenden, und ihn anschließend in Stücke reißen.
Oder die Baut tanzt ganz alleine auf der Tanzfläche und die unverheirateten Frauen kommen nach und nach dazu und reisen sich ein Stück aus dem Schleier.
Die Dame, die das größte Stück ergattert, wird dem Brauch nach als nächste heiraten.
Eine weitere Möglichkeit des Schleiertanzes.
Die Gäste spannen den Schleier über das Brautpaar, während es tanzt, endet die Musik, wird de Schleier von den Gästen zerrissen, denn die Stofffetzen sollen Glück bringen.

Brautstrauß

Diesen wird, durch den Bräutigam, vor oder in der Kirche an die Braut überreicht.
Diese muss ihn nun die ganze Zeit Überwachen den die Brautstrauß Entwendung gilt
auch als Braut Entführung.
Zum Ende der Feier existiert der Brauch des Brautstrauß werfen.
Für diesen Brauch versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter dem Rücken der Braut, die ihn dann hinter sich wirft.
Den Brautstrauß zu fangen gilt in als Zeichen für eine baldige Hochzeit für die Fängerin.

Brot und Salz

Schon eine sehr lange Tradition hat das, nach der Trauung, reichen von Brot und Salz.
Schon in der Bibel lassen sich dazu schon Zusammenhänge finden.
Während Salz eine konservierende Wirkung hat, gilt Brot als das Kraft und satt machendes Lebensmittel.
Wenn dem Brautpaar Brot und Salz gereicht wird, wünscht man damit dem Hochzeitspaar eine ewig anhaltende Ehe.
Und wer sein Brot und Salz mit Freunden, oder auch mit Fremden, teilt, dem wird Wohlwollen und Gastfreundschaft zugeschrieben.

Pfennig / Cent für den Brautschuh

Die Entstehung des Brauch ist nicht bekannt es wird aber vermutet, dass er aus einer Zeit stammt, in dem die Frau ihre Brautschuhe aus eigener Tasche zahlte musste.
So symbolisierte die Frau ihrem zukünftigen Ehemann ihre Sparsamkeit, da Sie damals sehr lange für Ihre Schuhe Sparen musste.
Denn der Brauch besagte das die zukünftige Braut, mit den gesparten Pfennigstücke, Ihre Brautschuhe eingekauft und bezahlt hat.

Auch besagt der Brauch das bei offenen Hochzeitsschuhe das Glück, der Braut, durch den offenen Hochzeitsschuh, die Braut verlässt.

Auf der Hochzeit Hochzeitsschuh Freikaufen

Während der Hochzeitsfeier ist es üblich, dass der Braut der Brautschuh entwendet wird.
Darauf hin kommt zur sogenannten Brautschuh Versteigerung.
Dabei wird der Schuh unter den Hochzeitsgästen umher gereicht und jeder Gast gibt ein Gebot ab, indem er etwas Geld in den Brautschuh steckt.
Am Ende wird der Schuh dem Bräutigam gereicht, der ihn für den Wert der abgegebenen Gebote ersteigern kann.
Das Geld bleibt bei dem Brautpaar, das damit seine Hochzeitsreise aufbessern kann, und der Schuh wird von dem Ehemann an seine Braut zurückgegeben.

Hochzeitskerze

Auf der Hochzeitskerze oder sogar Ihre Taufkerze werden die Vornamen und der Tag der kirchlichen Trauung festgehalten.
Sie gilt als Symbol der Liebe und soll das Paar erleuchten und erwärmen, zudem soll sie noch die böse Geister und Dämonen von der Braut fernhalten.

Brautentführung

Die Brautentführung ist ein Brauch, der auf das Recht der ersten Nacht, der Adeligen und Mächtigen, im Mittelalter zurückgeht.

Brautbecher

Kommt bei nicht kirchlichen Trauungen vor, oder auf besonderen Wunsch.
Brautbecher oder auch Hochzeitsbecher ist ein Becher, der früher jungen Eheleuten zur Hochzeit als Geschenk gegeben wurde.
Er besteht aus zwei verzierten Kelchen,einem so genannten Doppelbecher, die durch ein Gelenk miteinander verbunden sind, so dass Braut und Bräutigam gleichzeitig aus dem Doppelbecher trinken können.
Der Rock einer jungen Dame bildet dabei den einen Becher der zweite, meistens kleinere Becher, wird von der Figur über dem Kopf gehalten.
Das Brautpaar, das gemeinsam aus dem Brautbecher trinkt, schreibt man nicht nur die große Liebe, sondern auch die ewige Treue zu.

5 Hochzeitsmandeln

Der Brauch, den Gästen zur Hochzeit 5 gezuckerte Mandeln zu schenken, geht auf die Zeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV zurück und symbolisiert Gesundheit, Wohlstand, Glück, Fruchtbarkeit und ein langes Leben.

Polterabend

Der Brauch stammt wahrscheinlich noch aus vorchristlicher Zeit.
Damals wurde Steingut, Porzellan nur von den Reichen, zerschlagen.
Ganz nach dem Motto „Scherben bringen Glück“.
Der Lärm ist auch / war dafür da die böse Geister zu vertreiben.
Die Scherben müssen vom Brautpaar selbst und gemeinsam zusammengekehrt werden.
Glas sollte nicht zerschlagen werden, denn das soll Unglück bringen.

Autofahrt zur Hochzeit

Der Bräutigam soll am Hochzeitstag nicht selbst hinter dem Steuer sitzen. So soll verhindert werden dass sich der zukünftige Ehemann in sein Unglück fährt.
Zudem werden mit einer Schnur befestigte leere Blechdosen an das Brautauto gehängt und das Scheppern soll so die böse Geister vertreiben.
Natürlich hilft die hinterherfahrende Hochzeitsgesellschaft mit lautem Hupen während der Fahrt mit die Geister zu vertreiben.

Hochzeitstorte

Das Brautpaar sollte die Hochzeitstorte gemeinsam anschneiden.
Das soll die gemeinsame und harmonischen Ehe symbolisieren.
Wer dabei aber die Hand obenauf hat, der wird, so der Glaube, auch in der Ehe das Sagen haben.

Spezial Fotoshooting nach der Hochzeit

Nennt sich auch Trash the Dress.
Bei diesem etwas anderen Fotoshooting geht es hauptsächlich darum Sie in Ihrem Hochzeitsoutfit an oder in oder auf, zu dem Hochzeitskleid nicht passende Orte, Gegenstände oder Situationen, zu Fotografieren.
Dabei wird auch die Zerstörung des Brautkleides in Kauf genommen.
Nach dem Motto, normale Hochzeitsbilder hat schließlich jeder.

Hochzeitstauben

Das Freilassen von Hochzeitstauben soll dem Brautpaar Glück bringen.
Die weiße Taube Sie steht unter anderem als Zeichen für Liebe, Treue und Fruchtbarkeit, deshalb werden sie so gern bei Hochzeiten fliegen gelassen und zwar als Zeichen der Treue.
Denn hat sich ein Taubenpaar erst einmal gefunden, bleibt es, in der Regel, ein Leben lang zusammen.
Bitte aber auf den nötigen Tierschutz achten.

Diese Informationen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständig oder Richtigkeit.
Diese Seite dient lediglich zur Ihre Information über diverses Brauchtum und vielleicht Wissenswertes über die Hochzeit.
Sollte Ihnen was auffallen das fehlt oder falsch ist, bitte Informieren Sie uns.

 

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